Frage der Woche: Welche eine Sache kannst du tun, die alles andere einfacher oder sogar überflüssig macht?

Jede:r weiß, dass es besser ist es, klar fokussiert zu sein und eindeutige Prioritäten zu haben. Am besten steht überhaupt nur eine einzige Sache ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch welche?

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Kategorie: Organisation

Maren Martschenko
Maren Martschenko

Die meisten Leute gehen an Pläne so heran, dass sie überlegen, was sie alles machen könnten, um ein Ziel zu erreichen. Oft bleibt es bei einer losen Ideensammlung. Das führt typischerweise zu den drei häufigsten Fehlern im Marketing:

  • Sie überschätzen sich bei den Zielen, die sie in einem Geschäftsjahr erreichen können und sind am Jahresende frustriert, weil nichts aus den Vorhaben geworden ist.
  • Sie formulieren nicht erfüllbare Ansprüche an sich selbst und schleppen permanent ein Gefühl von Defizit mit sich herum.
  • Sie unterschätzen die Zeit, die sie real brauchen, um alle Vorhaben durchzuführen, und fühlen sich extrem unter Druck gesetzt.

In der Kombination ist das toxisch für den Erfolg. Besser ist es, klar fokussiert zu sein und eindeutige Prioritäten zu haben. Am besten steht überhaupt nur eine einzige Sache ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch welche?

Hier hilft die Schlüsselfrage von Gary Keller aus dem Buch „The one thing – Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg“*. Er fragt darin:

What’s the one thing you can do, such that by doing it, everything else will be easier or unnecessary?

GARY KELLER

Was ich beim Ansatz von Gary Keller so mag ist, dass ich mir genau überlegen muss, welche eine Sache den größten Hebel bildet, um mein Ziel zu erreichen. Das Coole ist, wenn ich diese eine Sache kenne, wird alles andere einfacher oder sogar überflüssig. So gewinne ich Zeit, spare Energie und arbeite mit mehr Wirkung.

Die Frage nach der einen Sache, die alles andere einfacher oder überflüssig macht, ist extrem nützlich, wenn du deine Roadmap fürs Jahr schreibst. Du kannst sie dir aber auch bei jedem neuen Projekt stellen. Noch besser: Jeden Tag. Es ist eine der kraftvollsten Fragen, die ich kenne. 

Für mich war sie im Jahr 2020 der Gamechanger. Die eine wichtigste Sache war, mein Wissen für Solopreneur:innen zu digitalisieren, um es mehr Menschen verfügbar zu machen und neue Einkommensquellen zu erschließen. Denn durch mein Buch zur Gestaltenden Beratung war mir klar geworden, dass sich das Beratungsgeschäft in den nächsten zehn Jahren komplett verändern wird. Es war an der Zeit umzudenken.

Als dann Corona kam und unser aller Leben auf den Kopf stellte, half mir mein „one thing“, Ruhe im Sturm zu bewahren: Meine Arbeitsprozesse hatte ich bereits komplett digitalisiert, so dass ich ohne Probleme virtuell arbeiten konnte. Mit dem Magnetprodukt-Kit und meinen Espressinaren hatte ich in den Jahren zuvor den ersten Schritt in Richtung Mini-Kurs bereits getan. Darauf konnte ich mit dem Magnetprodukt-Club gut aufbauen. Dass meine geplanten Mini-Kurse dann Trails heißen würden, hatte ich nicht auf dem Schirm gehabt. Aber das machte nichts. Das Konzept finde ich noch zeitgemäßer und nutzerfreundlicher.

Auch dieses Jahr habe ich wieder ein „one thing“: Eine begeisterte und lebendige Community rund um den Magnetprodukt-Club zu schaffen.

Wie ist es bei dir? Welche eine Sache kannst du tun, die alles andere einfacher oder sogar überflüssig macht?

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